Offenes Treffen der Jusos Neukölln zum Thema “Sexuelle Selbstbestimmung – wie ein Grundrecht eingeschränkt wird”

Im November 2017 wurde die Ärztin Kristina Hänel zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt, weil sie auf ihrer Homepage über Schwangerschaftsabbrüche informiert hat. Die Kriminalisierung der Bereitstellung solcher Informationen basiert auf der Grundlage des
219a StGB. Seit der Verurteilung ist die Debatte über die Abschaffung des Paragraphen in aller Munde, und damit auch wieder das Thema sexuelle Selbstbestimmung an sich
Auch wir Jusos Berlin haben auf der Landesdelegiertenkonferenz im März

die Forderung nach der Abschaffung beschlossen, weil wir der festen Überzeugung sind, dass sexuelle Selbstbestimmung ein Grundrecht darstellt.

Bei unserer kommenden Sitzung wollen wir uns daher mit dem Thema sexuelle Selbstbestimmung beschäftigen und ausgehend von der Debatte

um den §219a StGB uns mit der Problematik des §218 StGB und dem Zugang zu zu
Verhütungsmitteln beschäftigen. Nach §218StGB stehen in Deutschland nämlich

strenggenommen Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe und schränken somit das Selbstbestimmungsrecht der Frau massiv ein.
All das wollen wir kommende Woche mit drei Referentinnen bearbeiten.
Wir freuen uns mit Sofie Weißflog von den Jusos Tempelberg, Sabrina Simmons von den Jusos X-hain und Michelle Starck aus Neukölln über das Thema sexuelle Selbstbestimmung zu sprechen und die Frage zu klären, was all das eigentlich mit uns Jusos als feministischen Verband zu tun hat.”

Das Treffen wird im Kreisbüro der SPD-Neukölln stattfinden. Das findet ihr in der Herrmannstraße 208, 12049 Berlin, direkt am U-Bhf Boddinstraße (U8) und etwa 10 Minuten vom U-Bhf Rathaus Neukölln (U7) entfernt.

Wir laden euch herzlich ein, bringt gern Freund*innen und Interessierte mit, wir freuen uns auf eine informative Verasntaltung!